Was ist Challenge-Based Learning?

Challenge-Based Learning ist eine Methode, bei der du lernst, indem du echte, offene Probleme löst, statt Theorie aus Vorlesungen auswendig zu lernen. An der Tomorrow University läuft sie über vier Phasen, Orientation, Calibration, Elevation und Activation. Du baust Wissen auf, wendest es auf interdisziplinäre Challenges an und schließt mit Thesis oder Projekt ab. Alles zu 100% online und selbstbestimmt.

Was ist Challenge-Based Learning?

Challenge-Based Learning dreht das Studium um. Statt Vorlesungen zu besuchen und Theorie für eine Prüfung abzurufen, startest du von einer echten, offenen Challenge und lernst genau das, was du zur Lösung brauchst. Wissen kommt dann, wenn du es einsetzen kannst, gebunden an ein konkretes Problem statt an einen abstrakten Lehrplan. An der Tomorrow University ist das der Kern jedes Programms, zu 100% online und selbstbestimmt, damit du neben der Arbeit lernen kannst.

Wie funktionieren die vier Phasen?

Jedes Programm durchläuft vier Phasen, in dieser Reihenfolge: Orientation, Calibration, Elevation und Activation.

  • Orientation: Du baust Grundlagen über eine Reihe fokussierter Challenges auf. In unserem MSc in Sustainability, Innovation and Technology sind das zum Beispiel sieben Challenges à drei Wochen.
  • Calibration: Du gestaltest deinen Weg über Impact Certificates und Spezialisierungen, sodass sich das Studium nach deinen Zielen richtet statt nach einem starren Curriculum.
  • Elevation: Du wendest das Gelernte auf reale, interdisziplinäre Probleme an, die mehr als ein Fachgebiet zugleich berühren.
  • Activation: Du schließt mit einer Master-Thesis oder einem angewandten Projekt in den Activation Labs ab, betreut von Faculty.

Wie viele ECTS Credits auf jede Phase entfallen, hängt vom Programm ab, die Form bleibt aber gleich: aufbauen, personalisieren, anwenden, abliefern.

Wie unterscheidet es sich von klassischen Vorlesungen?

Ein vorlesungsbasiertes Studium stellt die Theorie an den Anfang und prüft das Erinnern erst später, der Abstand zwischen Lernen und Anwenden kann also Monate oder Jahre betragen. Challenge-Based Learning schließt diese Lücke. Du triffst zuerst auf ein Problem und holst dir dann Theorie, Werkzeuge und Feedback, die du zur Lösung brauchst, näher daran, wie echte Projekte wirklich laufen. Live-Sessions und deine globale Community geben Struktur und Austausch, im Zentrum steht aber die Challenge, die du löst, nicht die Folie, die du ansiehst.

Warum passt es zu Berufstätigen?

Weil deine Arbeit Teil der Methode wird, statt mit deiner Zeit zu konkurrieren. Die Challenges spiegeln die Probleme auf deinem Schreibtisch, die investierten Stunden zahlen also gleichzeitig auf deinen Job und dein Studium ein. Alles ist zu 100% online und selbstbestimmt, ganz ohne Präsenzpflicht, du fügst das Studium also in deine Woche ein, statt deine Karriere dafür zu pausieren. Das ganze Bild zu Tempo und Aufwand findest du unten beim berufsbegleitenden Studium.

Dr. Maximilian Lude

Professor of Innovation & Strategy

Zuletzt überprüft:
2.7.2026 2:00